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Sonderveröffentlichung

Sie helfen Menschen gegen die Einsamkeit

Seit Pandemie-Beginn sind Haustiere mehr denn je gefragt / Sie geben Struktur

Haustiere vermitteln Geborgenheit und Bedeutsamkeit: Mit der Katze zu kuscheln tut gut. Foto: Angelika Warmuth/dpa

12.02.2021

Er ist verspielt, kuschelig, schaut einen mit großen, treuherzigen Augen an - und er wäre eine gute Unterhaltung. Mit dem Hund an der Seite wäre man immerhin nicht mehr allein. Was im ersten Moment abwegig klingt, ist tatsächlich der Gedanke von einigen Menschen, die sich aus irgendeinem Grund plötzlich einsam fühlen. Und ganz so weit hergeholt ist er gar nicht, sagt Frank Nestmann. Er ist Teil einer Forschungsgruppe an der TU Dresden, die die Beziehung zwischen Tier und Mensch untersucht. „Es ist ohne Zweifel so, dass Menschen, die Haustiere haben, weniger einsam sind“, sagt er.

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Haustiere würden Gesellschaft bieten, Freude machen und: „Sie strukturieren den Alltag.“ Denn sie müssten gefüttert und gepflegt werden. „Dadurch erlebt der Mensch eine Wirksamkeit. Und das bedeutet wiederum eine Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls“, so Nestmann.


Haustiere bieten Gesellschaft und machen Freude


Auch für Annette Rost vom Tierschutzverein Berlin kann es eine große Bereicherung sein, wenn ein einsamer Mensch ein Haustier bei sich wohnen lässt. Ein Gedanke, der gerade in der Corona-Krise häufig und schnell aufkommt. (dpa)


Wie finde ich die richtige Hundeschule für meinen Bello?

Grundlage für die Hundeerziehung ist der Aufbau einer positiven Beziehung und einer engen Bindung zwischen Mensch und Hund. Im Vordergrund stehen gegenseitiger Respekt und Vertrauen. Damit diese Bindung durch die Erziehung des Hundes nicht gefährdet, sondern vielmehr gestärkt wird, müssen Hund und Halter Freude am gemeinsamen Training haben.

Man weiß heute, dass der Hund sowohl aus Erfahrung als auch aus Erfolg und Misserfolg lernt. Das kann man sich bei der Erziehung sehr einfach zu Nutze machen. Erwünschtes Verhalten wird durch Belohnung (Futter, Spiel, Stimme, Zuwendung oder etwas anderes, das sich der Hund gerade wünscht) verstärkt. Unerwünschtes Verhalten erfährt kein Erfolgserlebnis, wird also ignoriert. Verlagsredaktion

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