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Rauf aufs Rad

Gelenke und Muskeln sanft stärken

Radfahren ist immer gesund – auch indoor. Auf dem Ergometer lässt sich die Belastung besonders gut kontrollieren. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/www.imagesource.com  

1.10.2020

Kreis Vechta. Wer rastet, der rostet, sagt man. Und während fast alles andere mit zunehmendem Alter etwas langsamer wird, geht das „Rosten“ immer schneller. Junge Menschen spüren einige bewegungsfaule Tage oder Wochen kaum und können sofort wieder loslegen. Bei inaktiven Senioren schwinden dagegen die Kräfte deutlich schneller und sind schwerer wieder aufzubauen. Auch Beweglichkeit und Koordination leiden, wenn sie zu lange nicht abgefragt werden. Deshalb gilt es spätestens ab dem Rentenalter, bewusst aktiv zu bleiben – oder endlich wieder aktiv zu werden. Dafür sollte man an mindestens drei Tagen pro Woche eine Stunde Zeit einplanen, um Kraft und Ausdauer zu trainieren. Am besten tut man sich mit dem Partner, Freunden oder Gleichgesinnten zusammen. Das stärkt die Motivation und bewirkt auch einen gewissen Druck, die Termine einzuhalten. Gerade für ältere Menschen ist Radfahren die Sportart der Wahl, denn es schont Kreislauf und Gelenke und kann in jeder gewünschten Intensität betrieben werden.

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Je nach Gelände sind im Freien ein klassisches Tourenrad oder ein E-Bike gut geeignet. Bei schlechtem Wetter oder in der kalten Jahreszeit geht es ins Fitnessstudio oder zu Hause aufs Ergometer. Schon nach wenigen Wochen stellen sich erste Erfolge ein, die Muskeln werden kräftiger, die Gelenke geschmeidiger. Damit sich nach dem Training keine Schmerzen durch Muskelkater oder Krämpfe einstellen, sollten das Aufwärmen und Dehnen vorher nicht vergessen werden. Wichtig ist auch die ausreichende Versorgung mit dem Muskelmineral Magnesium, vor allem wenn man zu Wadenkrämpfen neigt. (djd)

Leichter Zugang in moderne Mobilfunkwelt

Ratgeber Senioren: Fünf Tipps für die Auswahl des neuen Smartphones

Kreis Vechta. Die Coronakrise hat gerade vielen älteren Menschen schmerzlich bewusst gemacht, was es heißt, von Freunden und Verwandten getrennt zu sein. Es hat sich aber auch gezeigt: Das Smartphone kann in dieser Situation helfen, die Isolation von Seniorinnen und Senioren zu überwinden. Die aktuelle Smartphone-Generation wartet mit enormen technischen Leistungen auf, allerdings hält die Benutzerfreundlichkeit trotz der beeindruckenden Innovationen damit oft nicht Schritt. Die komplizierte Bedienung stellt vor allem die Generation 60 plus häufig vor Probleme. Einen Ausweg bieten moderne Senioren-Smartphones. Sie sind für eine Zielgruppe konzipiert, die Wert auf einfache Anwendungen und eine übersichtliche Navigation – aber auch auf zeitgemäße Features legt. Diese fünf Punkte sind beim Seniorenhandy vorteilhaft:

1. Im Alter lassen Seh- und Hörvermögen nach. Deshalb sollten Senioren auf ein besonders kontraststarkes Display achten, das sich auch im hellen Sonnenlicht noch leicht ablesen lässt.

2. Der Lautsprecher sollte besonders angepasst und als hörgerätetauglich klassifiziert sein. Wichtig ist auch die Lautstärke für Klingeltöne, damit das Gerät nicht überhört wird.

3. Große und verständliche Icons sind in Zeiten der Wischhandys unentbehrlich, weil die Tasten von modernen Smartphones verbannt wurden. Da die haptische Rückmeldung fehlt, ist es umso wichtiger, dass die Displays nicht mit zu vielen Symbolen überladen sind und die wenigen verbleibenden Icons eine gute Orientierungshilfe geben. 

4. Eine Ausnahme gibt es in Sachen Icons bei Senioren-Smartphones: Die Notruftaste sollte zur Standardausstattung gehören, damit diese wichtige Funktion schnell und leicht über eine Taste erreicht wird.

5. Eine Ladestation, wie man sie vom schnurlosen Telefon kennt, hat sich auch für Seniorenhandys bewährt. Der große Vorteil: Das häufig schwere Einstöpseln der sehr kleinen Ladestecker entfällt. (djd)

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