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Erfolgreicher Russe kommt

Renault bringt den gut gestarteten Arkana in Europa auf den Markt

50 Jahre liegen dazwischen: Der Seat 1430 Kombi und der Leon ST. Foto: Auto-Medienportal.Net/Seat  

2.10.2020

In Russland ist der Name Arkana längst ein Begriff. Renault lässt ihn in Südkorea bauen. 2021 soll das Modell auch in Deutschland zu haben sein.

Renault führt sein SUV-Coupé nach erfolgreichem Start in Russland auch ab 2021 in Europa ein. Mit 4,57 Metern ist der im südkoreanischen Busan gefertigte Arkana in der Länge zwischen Renault Kadjar und Koleos angesiedelt aber zehn Zentimeter tiefer geschnitten. Auf Wunsch ist der Arkana darüber hinaus in einer Zwei-Farb-Lackierung mit schwarzem Dach verfügbar, insgesamt stehen sieben Lacktöne zur Wahl.

Je nach Ausstattung ist der zum Fahrer ausgerichtete Innenraum mit querformatigem Sieben-Zoll- oder hochformatigem 9,3-Zoll-Multimedia-Touchscreen für Easy Link und das personalisierbare digitale Kontrollinstrument im 4,2- oder 10-Zoll-Format bestückt. In der Mittelkonsole findet sich eine induktive Ladefläche für das Smartphone. Anstelle der konventionellen Handbremse verfügt der Arkana über eine elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion.
     

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Der Knie- und Fußraum im Fond sind mit 21,1 respektive 30,5 Zentimetern die größten im Segment und das Kofferraumvolumen beträgt 513 Liter sofern es sich nicht um eine E-Tech-Variante (438 Liter) handelt. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappen, so dass in Kombination mit dem flexiblen Kofferraumboden eine komplett ebene Ladefläche entsteht.

Die erhältliche RS-Line verfügt über eine exklusive Karosserielackierung in Valencia Orange, rote Zierstreifen an Stoßfängern und den seitlichen Protektoren, einen dunklen Unterfahrschutz hinten sowie verchromte Auspuff-Doppelendrohre. Das Interieur ist RS-spezifisch mit Carbonlook-Teilen, roten Zierstreifen und Aluminiumelementen ausgestattet. Hinzu kommt eine eigenständige Polsterung im Leder-Alcantara-Look.

Zum Marktstart wird der Arkana exklusiv mit dem TCe 140 EDC mit Micro-Hybrid-Technik erhältlich sein. Zu einem späteren Zeitpunkt folgt die Hybridvariante E-Tech 140 sowie in der zweiten Jahreshälfte 2021 der ebenfalls mit Micro-Hybrid- Technik kombinierte TCe 160 EDC. Dank der hohen Rekuperationsleistung kann die E-Tech-Variante im Stadtverkehr bis zu 80 Prozent aller Wege rein elektrisch zurücklegen. Der Kraftstoffverbrauch der Vollhybrid-Variante sinkt dabei im Vergleich zu einem reinen Benzinmodell mit vergleichbarer Leistung um bis zu 40 Prozent.

Neben dem 1,6-Liter-Benzinmotor besteht der E-Tech-Antrieb des Arkana aus zwei Elektromotoren und einem kupplungslosen Multi-Mode-Getriebe. Beim Arkana TCe 140 EDC und TCe 160 EDC unterstützen ein Startergenerator und eine unterhalb des Beifahrersitzes angeordnete 12-Volt-Lithium-Ionen-Batterie den 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner beim Starten und Beschleunigen. (ampnet/deg).


Leon Sportstourer ist ein würdiger Nachfolger des 1430

Vor 50 Jahren brachte Seat den beliebten Seat 1430 als Kombiversion auf den Markt. Für Spanien war er damals der Inbegriff eines vollendeten Fahrzeugs, wurde gern als Geschäftswagen genutzt, konnte aber auch für sämtliche Alltagsaktivitäten eingesetzt werden. An Wochenenden oder im Urlaub erwies sich der Seat 1430 als (seinerzeit) dynamisches Reiseauto, ideal für lange Strecken und mit einem großen Gepäckraum. 50 Jahre später rollt der Seat Leon Sportstourer von den Montagebändern im Werk Martorell: ein Fahrzeug, das ebenso wie der Seat 1430 Kombi den Anspruch erhebt, geräumig und dynamisch zu sein, jedoch effizienter, sicherer und moderner ist. Ein Vergleich der beiden Kombis beginnt in diesen Tagen mit einem Blick auf die Verbrauchswerte. Die sind damals wie heute nach unterschiedlichen Maßstäben ermittelt worden, erlauben aber dennoch einen ebenso groben wie beeindruckenden Vergleich: Der 1430 wurde mit 11,4 Litern auf 100 Kilometern angegeben, der Leon von heute mit 4,6 Litern, also mit nicht einmal der Hälfte, obwohl das Gewicht deutlich zunahm – von 945 Kilogramm auf mindestens 1,3 Tonnen, also um rund 40 Prozent.

Dass beim Seat 1430 auch die Vordersitze keine Kopfstützen hatten, überrascht im 21. Jahrhundert ebenso wie der Aschenbecher auf der Rückbank. (ampnet/Sm).

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